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	<title>Bahn &#8211; Digitalpfad Dörentrup</title>
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	<description>Virtueller Rundgang durch die Gemeinde Dörentrup</description>
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	<title>Bahn &#8211; Digitalpfad Dörentrup</title>
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		<title>Wülfentrup</title>
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		<dc:creator><![CDATA[strohmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 09:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bega]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wülfentrup ist jetzt Teil einer Kreisstraße (K 73) in Dörentrup. Hier stand eine Mühle, die 1981 abgebrannt ist und in deren Wohnhaus zeitweilig Flüchtlinge untergebracht waren. Früher war Wülfentrup ein Ortsteil an der heutigen Bahnhofstraße und gehörte zu Wendlinghausen. Die Mühle an der jetzigen Straße Wülfentrup lag östlich der Bega und gehörte deshalb zu Humfeld. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wülfentrup ist jetzt Teil einer Kreisstraße (K 73) in Dörentrup. Hier stand eine Mühle, die 1981 abgebrannt ist und in deren Wohnhaus zeitweilig Flüchtlinge untergebracht waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher war Wülfentrup ein Ortsteil an der heutigen Bahnhofstraße und gehörte zu Wendlinghausen. Die Mühle an der jetzigen Straße Wülfentrup lag östlich der Bega und gehörte deshalb zu Humfeld. Die Bega bildete die Grenze. Die Häuser westlich der Bega unterstanden dem Amt Brake, die Häuser östlich der Bega dem Amt Sternberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wülfentrup wird erstmals 1284 urkundlich erwähnt, als der Edle Herr zu Sternberg seinen Hof in Wülfentrup (curtis wulferingthorpe) an das Kloster Möllenbeck verkauft. Bis zur Aufhebung der Leibeigenschaft im 19. Jahrhundert war der Bauer nicht frei, sondern er und der Hof, den er bewirtschaftete, gehörten einem Lehnsherrn, der im Falle von Zahlungsschwierigkeiten den Besitz weitergab oder verpfändete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1446 wird Johann von Molenbeck, Amtmann des Junkers von der Lippe, vom Kloster Möllenbeck bestätigt, dass er einen Hof in Wülfentrup (wulferincdorp), die Mühle und vier Kotten auf Lebenszeit nutzen darf. Die Mühle wurde an dieser Stelle seit dem Mittelalter betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1488 erscheint erstmalig mit Jorden to Wulfenertorpe der Name eines Hofes. 1599 gibt es drei Hofstellen: Gödecke Johann; Jorden Hans; Johann Schalbinder (?). 1805 heißen sie Nolting; Gödecke und Kuhlmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stätte von Jorden ist der heutige Hof Nolting. Die Stätte Gödecke war im 19. Jahrhundert völlig überschuldet, so dass alle Ländereien und Gebäude (ein Wohnhaus und eine Leibzucht) verkauft wurden. Das Haus und ein Teil der Ländereien wurden von Nolting erworben. In dem Haus oder einem Neubau wurde 1905 die Bahnhofsgaststätte eingerichtet, der Gastwirt und Kohlenhändler Rudolf Schake erhielt dafür die Konzession. Die Stätte Kuhlmann wurde 1864 von Adolf Schlingmeier übernommen, der dessen einzige Tochter heiratete. Das Haus wurde vermietet. 1901 wohnte hier die Näherin Louise Schäfer-Barthold und 1926 Theodor Schlingmeier, danach wurde das Haus abgerissen, der Standort ist unbekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Häuser Bahnhofstraße 70 und Wülfentrup 1 wurden Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut, den Grund und Boden hatten die Erbauer (Beckmann und Rehm) von Begemann aus Humfeld gekauft. Die Bahnstrecke der Begatalbahn wurde in den Jahren 1896 bis 1897 errichtet und in Wülfentrup wurden ein Bahnhofsgebäude und ein Wohnhaus gebaut. 1926 wohnten hier der Weichensteller Christian Alvermann, der Bahnarbeiter Wilhelm Diekmann und der Stationsarbeiter Otto Alvermann. Bahnbetrieb und Gleise führten zum Bau einer Genossenschaft, die auch heute noch besteht. Der Bahnbetrieb wurde 1981 eingestellt, das Stationsgebäude wurde schon vorher abgerissen, allein das Wohnhaus und die Schienen erinnern noch an den Bahnbetrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Für die Ausarbeitung wurden folgende Literatur und Quellen verwendet:</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Friedrich Wiehmann: Das Kirchspiel Bega. Aus der Geschichte des oberen Begatales. Lemgo 1961<br>Friedrich Wiehmann: 750 Jahre Kirchengemeinde Bega. Lemgo 1981<br>Dankward von Reden: Honvelde – Humfeld. Die Chronik der alten Bauerschaft und des modernen Dorfes an der Bega. 1996<br>Dankward von Reden: Wendlinghausen. Aus der Geschichte eines Dorfes. Lemgo 2001<br>Adressbuch für das Fürstentum Lippe 1901<br>Adressbuch des Landes Lippe 1926 LAV NRW OWL L 101 C I Lippische Salbücher und Katasterbücher Nr. 386, 425</em></p>
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		<title>Bahnstation Farmbeck</title>
		<link>https://digitalpfad-doerentrup.de/farmbeck/bahnstation-farmbeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[strohmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 12:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Farmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlinie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Bau der Bahnlinie Lemgo-Hameln im Jahre 1897 wurde die Bahnstation Farmbeck eröffnet. Es handelte sich um einen kleinen Bahnhof mit Überholgleis und Laderampe. Neben dem Bahnhofsgebäude in preußischer Standardbauart wurde ein Güterschuppen errichtet. Bis dahin bestand der Ortsteil Farmbeck der Dorfschaft Schwelentrup aus zwei großen Höfen, der Domäne Oelentrup, einer Schmiede und dem [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Bau der Bahnlinie Lemgo-Hameln im Jahre 1897 wurde die <strong>Bahnstation Farmbeck</strong> eröffnet. Es handelte sich um einen kleinen Bahnhof mit Überholgleis und Laderampe. Neben dem Bahnhofsgebäude in preußischer Standardbauart wurde ein Güterschuppen errichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin bestand der Ortsteil Farmbeck der Dorfschaft Schwelentrup aus zwei großen Höfen, der Domäne Oelentrup, einer Schmiede und dem Chausseehaus. Mit der Eröffnung der Bahnstation siedelten sich einige Betriebe im Umfeld der Bahnstation an. Zu ihnen gehörte die Holzhandlung von Julius Krome und die Kohlenhandlung von Fritz Holzkamp. Im Jahre 1898 wurde die „kaiserliche Postagentur“ eröffnet, die bis 1962 in Betrieb blieb. Im Jahre 1902 gründeten mehrere Landwirte die genossenschaftliche Molkerei, zu der ein eigenes Anschlussgleis führte. Am 1. April 1967 wurde der Molkereibetrieb aufgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in den 1970er Jahren wurde die Bahnstation zurückgebaut. Das Empfangsgebäude und der Güterschuppen wurden abgerissen. Mit der Stilllegung der Strecke im Jahre 1980 wurde auch die Haltestelle aufgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2008 nahmen Freiwillige des Vereins „Landeseisenbahn Lippe e.v.“ erste Arbeiten an der Station Farmbeck auf. Die Anschlussweiche und das Nebengleis wurden reaktiviert. Das Gelände mit Ladestraße und Laderampe dient dem Verein seitdem als &#8222;Bahnmeisterei Farmbeck&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Programms „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW ist die frühere Bahnstation Farmbeck in den Jahren 2021/22 zu einem „Dritten Ort“ entwickelt worden. Dort ist das „Kulturstellwerk Nordlippe“ eröffnet worden, als Treffpunkt und Ort für Kulturprojekte und -veranstaltungen. Sie werden gemeinsam mit Akteuren vor Ort in Nordlippe entwickelt. Auf einem großen Foto, das am „Kulturstellwerk“ montiert ist, ist das 1897 errichtete Bahnhofsgebäude mit dem damaligen Bahnhofsvorsteher zu sehen. So wird an die Geschichte der Bahnstation Farmbeck an der früheren Bahnstrecke 204 (Bielefeld &#8211; Lemgo – Barntrup – Hameln) erinnert.</p>
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