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	<title>Geschichte &#8211; Digitalpfad Dörentrup</title>
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	<description>Virtueller Rundgang durch die Gemeinde Dörentrup</description>
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	<title>Geschichte &#8211; Digitalpfad Dörentrup</title>
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		<title>Lippische Thonwarenfabrik (LiTho) im Bärenort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[strohmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 12:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dörentrup]]></category>
		<category><![CDATA[Bärenort]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Thonwaren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die frühere Lippische Thonwarenfabrik war über viele Jahrzehnte in und um Dörentrup als das „Judenwerk“ bekannt. Bei der Fabrik handelte es sich um eine Gründung der jüdischen Unternehmer und Kaufleute Isaac Hochfeld und Max Lenzberg aus Lemgo sowie mehrerer nicht-jüdischer Partner, u.a. dem Rittergutsbesitzer Enno von Reden aus Wendlinghausen. Mit dem Bau der Fabrikgebäude wurde [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die frühere Lippische Thonwarenfabrik war über viele Jahrzehnte in und um Dörentrup als das „Judenwerk“ bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Fabrik handelte es sich um eine Gründung der jüdischen Unternehmer und Kaufleute Isaac Hochfeld und Max Lenzberg aus Lemgo sowie mehrerer nicht-jüdischer Partner, u.a. dem Rittergutsbesitzer Enno von Reden aus Wendlinghausen. Mit dem Bau der Fabrikgebäude wurde 1897 begonnen. 1898 war die Gründung der Firma rechtlich abgeschlossen. Hergestellt wurden Ziegelsteine, Dachpfannen und Drainageröhren. Der Ton wurde aus verschiedenen Tongruben in der Nachbarschaft bezogen. Die Fabrik wurde von Beginn an mit modernen Maschinen ausgestattet. Im Jahre 1900 erhielt sie das Anschlussgleis zur Bahnlinie Lemgo-Hameln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte der 1920er Jahre wurde die alte Tongrube im Bärenort aufgegeben und eine neue auf dem Gelände der Meierei Göttentrup („Pottkuhle“) erschlossen. Der Ton wurde mit einer Drahtseilbahn zur Fabrik transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 1936 wurden die jüdischen Besitzer im Zuge der sog. Arisierung gedrängt, die Ziegelei zu verkaufen. Sie wurde von zwei leitenden Angestellten und Gesellschaftern der Detmolder „Sinalco AG“ und der Dortmunder Hansa-Brauerei übernommen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Ziegeleibetrieb mit russischen und ukrainischen Zwangsarbeitern aufrechterhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach langen juristischen Auseinandersetzungen konnten die Gründerfamilien Hochfeld und Lenzberg die Firma Anfang der 1950er Jahre im Zuge der Rückerstattung wieder übernehmen. Die „LiTho“ erlebte in den darauf folgenden Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dieser endete mit den konjunkturellen Veränderungen in der Bauwirtschaft Ende der 1960er Jahre. 1966 wurde der Tonabbau in der „Pottkuhle“ eingestellt und die Drahtseilbahn demontiert. 1973 wurde die Firma endgültig aufgegeben. 1984 wurden große Teile der Fabrikbauten abgerissen. 1998 wurde das ehemalige Fabrikgelände Teil eines Naturschutzgebietes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute erinnern nur noch die beiden Gebäude im Bärenort (die ehemalige Direktorenvilla und das ehemalige Arbeiterwohnhaus, beide in privatem Besitz) und die Eisenbahnbrücke über die Bega sowie der Landschaftspark „Pottkuhle“ an die wechselvolle Geschichte der „Lippischen Thonwarenfabrik“ in Dörentrup.</p>
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		<title>Geschichte des Landschaftsparks „Pottkuhle“</title>
		<link>https://digitalpfad-doerentrup.de/pottkuhle/geschichte-des-landschaftsparks-pottkuhle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[strohmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 12:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pottkuhle]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schwelentrup]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der heutige Landschaftspark „Pottkuhle“ befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der herrschaftlichen Meierei Göttentrup. Bereits seit dem 18. Jahrhundert wurde dort Ton abgebaut, und zwar von einer Ziegelei, die sich auf dem Gelände der Meierei befand, sowie von verschiedenen Töpfern in Hillentrup und Schwelentrup. Im Jahre 1920 schloss die „Lippische Thonwaren-Fabrik“ einen Pachtvertrag mit der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Landschaftspark „Pottkuhle“ befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der herrschaftlichen Meierei Göttentrup. Bereits seit dem 18. Jahrhundert wurde dort Ton abgebaut, und zwar von einer Ziegelei, die sich auf dem Gelände der Meierei befand, sowie von verschiedenen Töpfern in Hillentrup und Schwelentrup.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 1920 schloss die „Lippische Thonwaren-Fabrik“ einen Pachtvertrag mit der Domänenabteilung der Lippischen Regierung über eine Laufzeit von 20 Jahren („ab Beginn des Austonens“). Der Pachtvertrag bezog sich auf ein Gelände von ca. 20.000 qm zwischen Dörentrup, Hillentrup und Schwelentrup. Das Tonlager im Bärenort, in räumlicher Nähe zur Fabrik und bis dahin die wichtigste Tongrube der Firma, war erschöpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Transport des Tons wurde eine Drahtseilbahn zwischen der Tongrube „Pottkuhle“ und dem Fabrikgebäude errichtet. Sie hatte eine Länge von 1.500 m und wurde im Jahre 1924 in Betrieb genommen. Über 40 Jahre war die Drahtseilbahn in Betrieb und prägte mit ihren hölzernen Masten das Ortsbild des Dörentruper Industriegebiets entlang der „Hameler Chaussee“. Mit der Aufgabe des Tonabbaus im Jahre 1966 wurde die Drahtseilbahn überflüssig und demontiert. In den 1970er Jahren wurde der Landschaftspark „Pottkuhle“ als Erholungspark auf dem Gelände der ehemaligen Tongrube neu angelegt. Die Tongrube wurde geflutet und die Fläche zwischen dem Teich und dem Mühlingsbach mit Gehölzen und Wiesenbereichen rekultiviert.</p>
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		<title>Geschichte der Kirche in Bega</title>
		<link>https://digitalpfad-doerentrup.de/bega/geschichte-der-kirche-in-bega/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[strohmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 12:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bega]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Bega ist eine Kirche als Steinbau vermutlich Ende des 13. Jahrhunderts errichtet worden, an der Stelle eines Vorgängerbaus aus Holz. Bis zum Jahre 1317 umfasste das Kirchspiel das obere Begatal und seine Randgebiete. Nachdem Barntrup selbständige Kirchengemeinde wurde, erstreckte sich die Kirchengemeinde Bega auf das westliche Begatal: neben Bega auf die Gemeinden Humfeld, Selbeck, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Bega ist eine Kirche als Steinbau vermutlich Ende des 13. Jahrhunderts errichtet worden, an der Stelle eines Vorgängerbaus aus Holz. Bis zum Jahre 1317 umfasste das Kirchspiel das obere Begatal und seine Randgebiete. Nachdem Barntrup selbständige Kirchengemeinde wurde, erstreckte sich die Kirchengemeinde Bega auf das westliche Begatal: neben Bega auf die Gemeinden Humfeld, Selbeck, Sommersell und Wendlinghausen. Heute umfasst die Kirchengemeinde die Dörentruper Ortsteile Bega und Humfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die mittelalterliche Kirche zu klein. Darüber hinaus hatten sich zunehmend Bauschäden eingestellt. Deshalb setzte sich der damalige Pfarrer Karl Mörs (1818-1910) im Jahre 1862 beim Konsistorium in Detmold für einen neuen Kirchenbau ein. Die Kirchenältesten stimmten zu. Der lippische Landesherr Leopold III. stiftete das Bauholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alte Kirchengebäude wurde im April 1863 abgerissen und an seiner Stelle ein Neubau errichtet. Die feierliche Einweihung fand am 1. Dezember 1864 statt. Der Entwurf der Kirche stammte von dem Detmolder Baurat Ferdinand Merckel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Ausschachtungsarbeiten zum neuen Kirchenbau war man in vier Metern Tiefe auf eine Anzahl von Särgen aus ausgehöhlten Baumstämmen gestoßen. Diese sog. Totenbäume stammten aus dem frühen Mittelalter. Im moorigen Boden der Bega-Niederung waren die Särge konserviert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Turm der alten Kirche war erhalten geblieben. Nach einem Blitzeinschlag im April 1890 brannte er ab und wurde 1891 neu errichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Jahren 1958 fanden Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten statt, die zu zahlreichen Umbauten im Innenraum der Kirche führten. 1995 wurde eine grundlegende Renovierungsmaßnahme durchgeführt. Der erste Pfarrhausbau in der Nachbarschaft der Kirche erfolgte vermutlich im 16. Jahrhundert. In den darauf folgenden zwei Jahrhunderten fanden mehrfach Abriss- und Neubaumaßnahmen statt. Nach Plänen des Baumeisters Ferdinand Merckel wurde in den Jahren 1856 bis 1858 ein neues Pfarrhaus erbaut. Etwa 100 Jahre später, 1952/53, folgte ein weiterer Neubau, mit Gemeindesaal, Jugendräumen und einer Wohnung für die damalige Gemeindeschwester.</p>
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		<title>Dorfgeschichte Humfeld</title>
		<link>https://digitalpfad-doerentrup.de/humfeld/dorfgeschichte-humfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[strohmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 12:08:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Humfeld wird erstmals um 1465 in Dokumenten des Kanonissenstifts Möllenbeck erwähnt. Der Ort bestand danach aus einer kleinen Siedlung entlang der Bega (Niederenhumfeld) und einigen Höfen nördlich davon (Oberenhumfeld). Ende des 15. Jahrhunderts hatte Humfeld etwa 170 Einwohner. 1818 war die Dorfbevölkerung auf 412 und 1900 auf 1.003 angestiegen. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Humfeld wird erstmals um 1465 in Dokumenten des Kanonissenstifts Möllenbeck erwähnt. Der Ort bestand danach aus einer kleinen Siedlung entlang der Bega (Niederenhumfeld) und einigen Höfen nördlich davon (Oberenhumfeld). Ende des 15. Jahrhunderts hatte Humfeld etwa 170 Einwohner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1818 war die Dorfbevölkerung auf 412 und 1900 auf 1.003 angestiegen. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war das Dorf weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Zwar waren einige Handwerksbetriebe gegründet worden. Dennoch blieb das Angebot an gewerblich-industriellen Arbeitsplätzen gering.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der wenigen Alternativen bot die saisonale Wanderarbeit als Ziegler. Im Jahre 1880 waren 120 Ziegler aus Humfeld als Wanderarbeiter tätig. Mit der Gründung der beiden Ziegeleien in Dörentrup entstanden um 1900 neue Arbeitsplätze in räumlicher Nähe. Dennoch waren im Jahre 1926 noch 60 Ziegler als saisonale Wanderarbeiter tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden vermehrt gewerblich-industrielle Arbeitsplätze in Humfeld. Zwei Möbelfabriken wurden gegründet, die etwa 300 Arbeitskräfte beschäftigten. Darüber hinaus entstanden Betriebe des Baugewerbes. Seit Mitte der 1950er Jahre entstand in der Nähe des Bahnhofs Farmbeck und entlang der Bundesstraße ein neues Industriegelände. Als einer der ersten Betriebe siedelte sich dort die Süßwarenfabrik „Küfa“ an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte das Dorf einen raschen Wandel. Die Bevölkerungszahl stieg von 917 im Jahre 1939 auf 1.325 im Jahre 1946 und 1.560 im Jahre 1960. 160 Evakuierte aus den Ballungsräumen sowie 388 Flüchtlinge und Vertriebene waren am Kriegsende nach Humfeld gekommen. Die Flüchtlinge stammten überwiegend aus Schlesien. In den ersten Nachkriegsjahren wurden sie auf den Höfen und in Privathäusern untergebracht. Seit den 1950er Jahren wurden Baugebiete erschlossen und zahlreiche Eigenheime neu errichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Januar 1969 wurde Humfeld ein Teil der Gemeinde Dörentrup.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den besonderen Einrichtungen in Humfeld gehört das „Elisenstift“. Das spätere Altersheim wurde am 1. Oktober 1881 eröffnet. Die Gründung wurde durch das Testament von Elise Merckel (1815-1857), geb. Meyer, ermöglicht. Sie war als Tochter des Domänenpächters Friedrich Heinrich Meyer und seiner Frau Marie auf der Domäne Oelentrup aufgewachsen und von 1854 bis zu ihrem frühen Tod 1857 mit dem Pfarrer Ludwig Merckel in Varenholz verheiratet. In ihrem Testament hatte sie 1854 ein Kapital von 10.000 Talern aus ihrem privaten Vermögen gestiftet: „zur Begründung einer zunächst für das Amt Sternberg bestimmten wohltätigen Anstalt (…), wodurch für das Unterkommen und die Verpflegung alter und gebrechlicher Armen beiderlei Geschlechts oder für Waisen und Witwen gesorgt wird.“ Heute bietet das „Elisenstift“ als diakonische Einrichtung an sieben Standorten im Kreis Lippe ambulante und stationäre Pflegeangebote an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://digitalpfad-doerentrup.de/humfeld/dorfgeschichte-humfeld/">Dorfgeschichte Humfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://digitalpfad-doerentrup.de">Digitalpfad Dörentrup</a>.</p>
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